Der Colca Canyon ist neben dem fast benachbarten Canyon Cotahuasi der zweittiefste der Welt. Die Schlucht wurde von dem Colca Fluss „gegraben“ und ist zwischen 1800 – 3400m tief. Der Canyon befindet sich circa 100 km von Arequipa und 40 km von Chivay entfernt. Der Colca Canyon wird auch als das Tal der Kondore bezeichnet, da dieser die Heimat der majestätischen Kondore ist. Nirgendwo sonst ist es möglich die Anden- Kondore aus solch einer Nähe zu beobachten.

Auf dem Weg zum Cruz del Condor

Früh morgens haben wir uns von Arequipa auf den Weg nach Chivay gemacht. Kaum sind wir aus der Stadt rausgefahren, konnten wir bei Sonnenaufgang zum ersten Mal die wunderschöne Landschaft des Colcas betrachten. In Chivay angekommen haben wir uns bei einem leckeren Frühstück gestärkt und uns schliesslich auf den Weg zu dem Aussichtspunkt Cruz del Condor gemacht. Wir konnten es kaum abwarten die majestätischen Kondore über dem Canyon fliegen zu sehen. Und tatsächlich, während unserem einstündigen Stopp haben wir die Kondore aus nächster Nähe fliegen sehen und waren von ihrer Größe beeindruckt. Diese sind mit einer Spannweite von 3 Metern die größten flugfähigen Vögel weltweit. Außerdem ist der Kondor der Nationalvogel Perus.

Kondor

Wanderung durch den Colca Canyon

Nach dem Beobachten der Kondore sind wir weiter zum Startpunkt unserer Wanderung gefahren. Dort hatten wir ein wenig Zeit uns auf die Wanderung vorzubereiten und konnten es kaum abwarten loszulaufen. Den ersten Tag sind wir 4 Stunden in den Colca Canyon hineingelaufen und haben in dem Dorf San Juan de Chuccho, wo ca. 100 Menschen leben, übernachtet. Auf dem Weg dorthin hat unser Guide uns viel über das Leben der Einheimischen des Colcas erzählt.

Colca Canyon

Den Nachmittag haben wir in der Sonne ein Nickerchen gemacht und die Gegend erkundet. Nach dem Abendessen sind wir früh schlafen gegangen, um fit zu sein für den nächsten Tag.

Übernachtung im Tal des Canyons

Am Morgen haben wir uns nach einem leckeren Frühstück auf den Weg in das nächste Dorf Malata gemacht, um uns dort ein Museum über die Werkzeuge, Handwerk und Lebensmittel der Einheimischen anzusehen. Wir hatten die Möglichkeit die typischen Früchte der Region, wie zum Beispiel Tuna zu probieren. Außerdem haben wir einen Colca Sour probiert, noch viel saurer als Pisco sour. Danach ging es weiter hinunter ins Tal Richtung Sangalle, wo wir die nächste Nacht verbracht haben. Schon von weit oben haben wir die Bungalows und den Pool gesehen und konnten es kaum abwarten an diesem wunderschönen Ort anzukommen.

Colca Canyon

Nach 4 Stunden laufen haben wir es geschafft und konnten uns nach Beziehen der Zimmer im Pool abkühlen und die Sonne genießen mit einem wunderschönen Blick auf die Berge. Definitiv ein Ort, an dem man längere Zeit verbringen kann, um zu entspannen, Coktails zu trinken und die Natur zu genießen.

Aufstieg nach Cabanaconde

Um 5:00 Uhr am nächsten Morgen ging es los, um den härtesten Part des Trekkes zu bezwingen. Drei Stunden ging es aus dem Canyon hinauf nach Cabanaconde. Dieser Abschnitt kann entweder gelaufen werden oder es ist möglich auf einem Esel nach oben zu reiten. Beides eine tolle Erfahrung!

Heimweg

In Cabanaconde angekommen haben wir lecker gefrühstückt und uns auf den Heimweg gemacht. Auf 4.900m konnten wir die vielen umliegenden Vulkane betrachten. Außerdem haben wir während der Fahrt die Lamas und Alpakas auf den Feldern beim grasen beobachten können. In Chivay hatten wir die Möglichkeit uns für eine Stunde in den Hot Pools zu entspannen, bis es dann die restlichen drei Stunden zurück nach Arequipa ging.

Kontakt

Wenn Sie sich für eine Wanderung in dem Colca Canyon oder für einen Ein-Tages-Ausflug sowie andere Aktivitäten interessieren, können Sie sich gerne mit uns in Kontakt setzen. Außerdem können Sie andere Touren und Trips in ganz Südamerika auf unserer Webseite entdecken.